EUSTORY

EUSTORY fördert eine Erinnerungskultur und die grenzübergreifende Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte. Das EUSTORY-Netzwerk verbindet dabei nationale Geschichtswettbewerbe zivilgesellschaftlicher Organisationen, während beim EUSTORY Next Generation Summit junge Europäerinnen und Europäer Geschichte als Labor internationaler Verständigung nutzen.  

EUSTORY-Netzwerk beim Empfang der estnischen Präsidentin Kaljulaid (Foto: Aron Urb)
EUSTORY-Netzwerk beim Empfang der estnischen Präsidentin Kaljulaid (Foto: Aron Urb)

2019 nahmen im Rahmen von EUSTORY mehr als 10.000 Jugendliche in über 20 Ländern an Geschichtswettbewerben teil. Mit Georgien und Moldau wurden beim Annual Network Meeting, u.a. mit der estnischen Präsidentin Kaljulaid, zwei neue nationale Wettbewerbe aufgenommen. Gemeinsam mit dem Deutschen Verband der Volkshochschulen International (DVV) haben wir erfolgreich eine Fortführung der Förderung der Geschichtswettbewerbe in Belarus, Georgien, Moldau und der Ukraine durch das Auswärtige Amt für die Jahre 2019 und 2020 beantragt. 

Im Oktober fand unser EUSTORY Next Generation Summit »Winds of Change – Transitions in Europe« in Berlin statt. 120 junge Menschen aus 29 Ländern beschäftigten sich mit der Wendezeit in Europa, dem Fall des Eisernen Vorhangs und seinen Folgen.

Sehr erfreulich entwickelte sich auch unser Blog EUSTORY History Campus, der jungen Europamacherinnen und -machern von morgen Raum für ihre Perspektiven bietet: Die Zugriffszahlen haben sich in den letzten Jahren von 8.000 auf 25.000 mehr als verdreifacht.

 

Anlässlich des 75. Jahrestags des Kriegsendes starteten wir Mitte November das transnationale und digitale Erinnerungsprojekt »Europe 1945-2020: Looking back, thinking forward« zu unterschiedlichen Gedenkkulturen an das Ende des Zweiten Weltkriegs und dem zukünftigen Umgang mit seinem Erbe in Europa.