Bergedorfer Gesprächskreis

Peter Frey, Thomas Paulsen, Gergely Gulyás, Reiner Haseloff (Foto: Körber-Stiftung/Barnabás Szabó)
Peter Frey, Thomas Paulsen, Gergely Gulyás, Reiner Haseloff (Foto: Körber-Stiftung/Barnabás Szabó)

Seit 1961 diskutieren hochrangige internationale Politikerinnen und Politiker sowie Expertinnen und Experten beim Bergedorfer Gesprächskreis in kleiner und vertraulicher Runde Grundfragen deutscher und europäischer Außen- und Sicherheitspolitik. Ziel des Gesprächskreises ist es, zur Verständigung in der internationalen Politik beizutragen.

 

Im März richteten wir den 170. Bergedorfer Gesprächskreis »Eine gespaltene Union? Kompromissfindung nach einem Jahrzehnt der Krisen« in Budapest aus. In der mit mehreren ehemaligen Außenministern und Expertinnen und Experten besetzten Diskussionsrunde kristallisierten sich zwei Lager heraus: diejenigen, die in der EU auf mehr nationale Eigenständigkeit setzen, und diejenigen, die angesichts der weltweiten Herausforderungen eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit und Stärkung der Brüsseler Institutionen fordern.  

Der 171. Bergedorfer Gesprächskreis im Hamburger KörberForum (Foto: Marc Darchinger)
Der 171. Bergedorfer Gesprächskreis im Hamburger KörberForum (Foto: Marc Darchinger)

»Den Multilateralismus verteidigen!« Unter diesem Motto veranstalteten wir den 171. Bergedorfer Gesprächskreis im Juni in Hamburg. Hochkarätige internationale Teilnehmende, darunter die ehemalige neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark, der ehemalige schwedische Premierminister Carl Bildt und der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen, diskutierten über konkrete Maßnahmen zur Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung.