Kulturvermittlung und Nachwuchsförderung

Internationales Opernstudio

Szene aus Dmitri Schostakowitschs »Moskau, Tscherjomuschki« in der Hamburger Staatsoper (Foto: Jörg Landsberg)
Szene aus Dmitri Schostakowitschs »Moskau, Tscherjomuschki« in der Hamburger Staatsoper (Foto: Jörg Landsberg)

Das Internationale Opernstudio bietet jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, ihre Ausbildung unter den Bedingungen eines Theaterbetriebes zu ergänzen und zu vervollständigen. Während ihres zweijährigen Stipendiums wirken sie an den Opernproduktionen der Staatsoper Hamburg mit und erhalten eine individuelle fachliche Beratung und Förderung. Die einmal jährlich produzierte gemeinsame Aufführung mit allen Mitgliedern des Opernstudios ist fester Bestandteil ihrer Ausbildung.


In der Spielzeit 2019 standen die jungen Künstlerinnen und Künstler mit Dmitri Schostakowitschs »Moskau, Tscherjomuschki« auf der Bühne der Hamburger Staatsoper. Das KörberForum lud im Januar zudem zu einem eindrucksvollen Meisterkurs unter der Leitung des amerikanischen Countertenors Bejun Mehta ein. 

Körber Resonanz Labor

Derya Yildirim und das Ensemble Resonanz im Kleinen Saal der Elbphilharmonie
Derya Yildirim und das Ensemble Resonanz im Kleinen Saal der Elbphilharmonie

Gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz entwickeln wir im Körber Resonanz Labor jährlich ein neues Konzertprojekt. Im Zentrum soll ein neu erarbeitetes, transkulturelles Repertoire stehen, welches das Publikum einer multidiversen Stadtgesellschaft anspricht. Das jeweilige Projekt besteht aus einem abendfüllenden Konzertprogramm, das verschiedene musikalische Stile mehrerer unterschiedlicher kultureller Regionen miteinander verbindet.

 

»Derya’s Songbook« heißt das erste musikalische Ergebnis des Körber Resonanz Labors. Die Premiere fand im April 2019 im Rahmen des vierten internationalen Musikfestes Hamburg im ausverkauften Kleinen Saal der Elbphilharmonie statt.

Nach der Premiere ist das Projekt »Derya’s Songbook« weitergewachsen und geht auf Tournee, unter anderem nach Glasgow und Brüssel.

Mein Blick

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von »Mein Blick« bei der Bildauswahl (Foto: Hamburger Kunsthalle)
Teilnehmerinnen und Teilnehmer von »Mein Blick« bei der Bildauswahl (Foto: Hamburger Kunsthalle)

»Mein Blick«, ein gemeinsames Projekt von Hamburger Kunsthalle und Körber-Stiftung, möchte Hamburgerinnen und Hamburgern die Möglichkeit geben, sich aktiv an Museumsarbeit – am Prozess des Ausstellens und der Kunstvermittlung – zu beteiligen und Ideen für ein Kunstmuseum der Zukunft zu entwickeln.

 

17 kunstinteressierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten dafür an drei Kunstwerken aus der Sammlung der Kunsthalle gearbeitet und Präsentationen entwickelt. Das Projekt »Mein Blick« wurde im Januar 2019 in der Kunsthalle mit einer Ausstellung eröffnet und war vier Monate lang zu sehen.